Blogbeitrag

Besuch des digitalpolitischen Sprechers der SPD-Bundestagsfraktion

1.4.2020

Der digitalpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Herr Dr. Jens Zimmermann besuchte am 23. Juli 2019 in Hanau den Stammsitz der P.V. Betonfertigteilwerke GmbH. Gemeinsam mit Herrn Dr. Clemens Christmann und Herrn Jens Jacobi von der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände wollte er sich einen Einblick über aktuelle drängende Themen im Sektor der Bauzulieferindustrie verschaffen und Anforderungen diskutieren, die von Seiten des hessischen Mittelstandes an die Politik gestellt werden.

Im Gespräch ging es insbesondere um weniger bekannte Rahmenbedingungen und Entwicklungen, die Bauen in Summe in Deutschland verteuern und zusätzlich auch den Klimaschutzzielen in Deutschland entgegenstehen.

Insbesondere die deutlich zu spürende - künstlich herbeigeführte - Versorgungsknappheit bei Zuschlagsstoffen, wie Sand & Kies, stieß auf großes Interesse und wurde ausgiebig diskutiert. Langwierige behördliche Verfahren bei der Genehmigung von zusätzlichen Abbaumöglichkeiten und die häufig entgegengesetzten Zielsetzungen von Umweltschutz bzw. Anwohnerinteressen und niedrigen Baukosten tragen aktuell zu einer deutlichen Verknappung und somit zur Verteuerung von Sand & Kies bei. Sie zwingen die produzierenden Unternehmen insbesondere in der Rhein-Main Region zusätzlich Zuschlagsstoffe über größere Entfernungen heranzufahren.

Des Weiteren ging es im Gespräch um die heute nicht erlaubte Nutzung von recyceltem Beton im Fertigungsprozess von Produkten für die Kanalisation. In der Verwendung von resourcenschonendem Beton, dem recyceltes Material aus der eigenen Produktion zugemischt wird, liegt ein sehr großes Potential. Bei vergleichbaren Produkteigenschaften, wie z.B. Druckfestigkeiten, können nicht nur die Herstellkosten von Betonfertigteilen gesenkt sondern auch unsinnige Transporte vermieden werden.

Dr. Jens Zimmermann zeigte sich beeindruckt von den Qualitätsansprüchen der P.V. Betonfertigteilwerken GmbH und lobte die umfassenden Anstrengungen im Bereich Umweltschutz.

Abgerundet wurde der Besuch mit einer Besichtigung der Produktion im Werk Hanau.

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