
Wie können Unternehmen angesichts steigender Kosten, des Arbeitskräftemangels und zunehmender bürokratischer Anforderungen wettbewerbsfähig bleiben? Über diese und weitere aktuelle Herausforderungen der Wirtschaft tauschte sich Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt bei einem Besuch der P.V. Betonfertigteilwerke GmbH in Nordhausen mit der Unternehmensleitung aus.
Auf Einladung von Geschäftsführer Florian John besuchte der Ministerpräsident am Freitag den P.V.-Standort in Nordhausen. Im Mittelpunkt standen dabei die konkreten Herausforderungen, mit denen produzierende Unternehmen und insbesondere die Bauwirtschaft derzeit konfrontiert sind.

Im Gespräch mit den Geschäftsführern Florian John und Ernestos Varvaroussis ging es unter anderem um die stark gestiegenen Baukosten, den zunehmenden Arbeits- und Fachkräftemangel sowie hohe Energie- und Transportkosten. Auch der bürokratische Aufwand, mit dem Unternehmen im täglichen Geschäft konfrontiert sind, wurde thematisiert.
Bei einem Rundgang durch das Werk erhielt Voigt Einblicke in die Produktion am Standort Nordhausen. Auch die nachhaltigere Ausrichtung der Produktion war Thema: Unter anderem durch Photovoltaikanlagen, Stromspeicher, Elektrofahr- und -flurförderfahrzeuge und optimierte Betonrezepturen arbeitet die P.V. Gruppe daran, die CO₂-Emissionen der eigenen Produktion immer weiter zu reduzieren.
Der Austausch war von einer offenen und direkten Gesprächsatmosphäre geprägt. Bei der Einschätzung der aktuellen Herausforderungen zeigten sich viele gemeinsame Sichtweisen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass es für einige der angesprochenen Probleme keine einfachen Lösungen gibt. Umso wichtiger ist aus Sicht des Unternehmens der direkte Dialog zwischen Politik und Wirtschaft, um konkrete Belastungen anzusprechen und gemeinsam Möglichkeiten für bessere Rahmenbedingungen zu diskutieren.
Handlungsbedarf sieht P.V. dabei sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene. Weniger Bürokratie, wettbewerbsfähige Energiekosten und bessere Bedingungen für Investitionen und Arbeit sind aus Sicht des Unternehmens wesentliche Voraussetzungen für einen starken Wirtschaftsstandort. Mit Blick auf Voigts Position im Präsidium der CDU verbindet P.V. mit dem Austausch die Hoffnung, dass die Anliegen der mittelständischen und produzierenden Wirtschaft auch auf Bundesebene stärker Gehör finden.

P.V. bedankt sich beiMinisterpräsident Mario Voigt für seinen Besuch und den offenen Austausch amStandort Nordhausen.